Flüchtlingsrat Krefeld in Bedrängnis

Der Flüchtlingsrat bittet um Ihre Unterstützung!
Spendenkonto: DE 12 3206 0362 0403 1310 16 – VoBa Krefeld


Landesintegrationsminister Stamp (FDP) bringt Flüchtlingsrat und andere Beratungsstellen in NRW finanziell in Bedrängnis.
Mit seiner kurzfristigen Änderung der sog. Förderrichtlinien für „soziale Beratung“ von Geflüchteten sorgt das Landesintegrationsministerium für Unverständnis und große Verärgerung nicht nur beim Flüchtlingsrat. Ohne echte Beteiligung wurden die seit Jahren gewährten Zuschüsse für Personalkosten vom Ministerium ab dem neuen Jahr „gedeckelt“ bzw. gekürzt. Das bringt insbesondere unabhängige Beratungsstellen wie den Flüchtlingsrat in Bedrängnis und macht eine Finanzplanung kurzfristig zur Makulatur. Da diese auch angesichts der nicht abzuschätzenden Pandemieauswirkungen sowieso schon derzeit schwierig genug ist, sind wir mehr denn je auf weitere Unterstützung und Spenden angewiesen.
Die Pressemitteilung des Flüchtlingsrates zur Finanzkürzung des Ministeriums finden Sie hier:

Pressemitteilung

Pandemie!

Bitte beachten Sie: Persönliche Beratung nach vorheriger telefonischer Anmeldung ist ab sofort wieder möglich! Jedoch kommt es wegen der allgemeinen Einschränkungen im November zu REDUZIERTEN Beratungen und Betreuungen. Wir bitten um Beachtung und Ihr Verständnis.

Wir sind per mail: info@fluechtlingsrat-Krefeld.de und telefonisch erreichbar. Auch persönliche Vorsprachen sind nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter 02151 4123857 unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen (Mund- und Nasenschutz!) wieder – BEGRENZT – möglich!

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Veranstaltung 16.Mai 19 Uhr

Informationen, Austausch und Gespräche

über die Rettung von geflüchteten Menschen im Mittelmeer und gegen die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung

am 16. Mai von 19 – 21 Uhr im Südbahnhof, Saumstr. 9, Krefeld

Gezeigt wird der Dokumentationsfilm, Souraya Leila Issaka (ca. 9 Minuten)
Souraya wurde am 21.06.2018 durch die Crew des Rettungsschiffs LIFELINE gerettet. Anschließend durfte das Schiff mehrere Tage nicht in einen sicheren Hafen einfahren, bis es schließlich am 27.06.2018 in Malta anlandete

In Krefeld lebende Frauen berichten über ihre Fluchterlebnisse.

Cristian Totti (Aktivist aus Wuppertal) berichtet von seinen Erfahrungen, bei seinen Einsätzen auf Schiffen von Sea Watch vor der libyschen Küste

Johannes Gaevert (Jugend Rettet e.V.) schildert die aktuelle Situation an den Außengrenzen Europas und nimmt eine politische Einschätzung vor.

Musikalische Begleitung:
Jürgen Haus (E-Bass)
Devakuruparan Shanmugalingam (Tablas)
Gerd Rieger (Saxophon)

Moderation: Martina Kuschel und Georg Meurer (Aktivist*in Seebrücke Krefeld)

Aktionsgruppe Seebrücke – Krefeld in Kooperation mit Südbahnhof Krefeld – Werkhaus e.V. und Büro für die Flüchtlingskoordination der Stadt Krefeld