Menschenkette an der Gutenbergstraße KR

Mit Bildern und Plakaten wird auf die katastrophale Situation der geflüchteten Menschen in den Lagern in Bosnien und auf Lesbos aufmerksam gemacht. Bei minus 15 Grad, mit löchrigen Zeltplanen und kaum Essen oder Wasser kämpfen die Menschen an der bosnisch-kroatischen Grenze ums Überleben. Das Lager auf Lesbos steht komplett unter Wasser, es ist kalt, es gibt kaum medizinische Versorgung, kein warmes Wasser und nachts werden schlafende Kinder von Ratten angegriffen. Anstatt den Menschen auf der Flucht zu helfen, hat sich die Europäische Union bewusst für eine Abschreckungs- und Abschottungspolitik entschieden, die Verelendung und Tod bewusst in Kauf nimmt. Das wollen wir nicht weiter zulassen! Treffpunkt für die Menschenkette ist der Mittelstreifen auf der Gutenbergstraße in Höhe Nr. 150 – 155 um 11 Uhr. Es wird darauf hingewiesen, dass durchgehend Mund-Nasenschutz getragen wird und der Mindestabstand eingehalten wird.

Flüchtlingsrat Krefeld in Bedrängnis

Der Flüchtlingsrat bittet um Ihre Unterstützung!
Spendenkonto: DE 12 3206 0362 0403 1310 16 – VoBa Krefeld


Landesintegrationsminister Stamp (FDP) bringt Flüchtlingsrat und andere Beratungsstellen in NRW finanziell in Bedrängnis.
Mit seiner kurzfristigen Änderung der sog. Förderrichtlinien für „soziale Beratung“ von Geflüchteten sorgt das Landesintegrationsministerium für Unverständnis und große Verärgerung nicht nur beim Flüchtlingsrat. Ohne echte Beteiligung wurden die seit Jahren gewährten Zuschüsse für Personalkosten vom Ministerium ab dem neuen Jahr „gedeckelt“ bzw. gekürzt. Das bringt insbesondere unabhängige Beratungsstellen wie den Flüchtlingsrat in Bedrängnis und macht eine Finanzplanung kurzfristig zur Makulatur. Da diese auch angesichts der nicht abzuschätzenden Pandemieauswirkungen sowieso schon derzeit schwierig genug ist, sind wir mehr denn je auf weitere Unterstützung und Spenden angewiesen.
Die Pressemitteilung des Flüchtlingsrates zur Finanzkürzung des Ministeriums finden Sie hier:

Pressemitteilung