Berlinfahrt Ulle Schauws

Mitglieder des Flüchtlingsrates und Geflüchtete auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Ulle Schauws (Grüne) 4 Tage auf Bildungsfahrt in Berlin

5 Ehrenamtler/innen des Flüchtlingsrates plus 11 Geflüchtete aus dem Kosovo, Syrien, Afghanistan und Iran konnten jetzt auf Einladung von Ulle Schauws in der letzten Ferienwoche die Hauptstadt besuchen.

Das umfangreiche Programm der Bildungsfahrt – finanziert vom Bundespresseamt – diente der politischen Information und sollte den Teilnehmer/innen der insgesamt 47 köpfigen Gruppe die Geschichte Deutschlands und die politischen Abläufe in der Berliner Republik näher bringen. Bestandteil der Bildungsfahrt waren u.a. ein Besuch im Bundestag mit Besichtigung der Reichstagskuppel, Erläuterungen zum und Besichtigung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas sowie eine Führung durch den sog. Tränenpalast, in dem die Geschichte der geteilten Mauerstadt eindrucksvoll dokumentiert ist.

Willkommener, überaus erfreulicher Nebeneffekt dieser Fahrt: In vielen informellen Gesprächen lernten andere Teilnehmer/innen „außerhalb der Untergruppe Flüchtlingsrat“ im Austausch mit ihren Mitreisenden Flüchtlingsschicksale kennen und besser verstehen.

Der Vorstand des Flüchtlingsrates bedankt sich herzlich bei Ulle Schauws und ihrem Mitarbeiter Karsten Ludwig für die Ermöglichung dieser Fahrt!

Gruppenfoto der Besuchergruppe eines Abgeordneten im Deutschen Bundestag in Berlin.
Gruppe Flüchtlingsrat

Picknick im alten Stadtbad – Fotos

Das Picknick im alten Stadtbad von Krefeld, Eingang Gerberstraße, war ein frohes, bunt gemischtes Zusammentreffen. Ein Dank an die „Freischwimmer“, die uns das Gelände zur Verfügung stellten. Für das leibliche Wohl war in jeder Hinsicht gesorgt: Alle hatten Speisen mitgebracht, die Getränke gab es vor Ort.
Es gab viele angeregte Gespräche und am Ende wollten einige gar nicht gehen…
Das gab Anlass, über ein weiteres Picknick in naher Zukunft nachzudenken. Vielleicht sogar mit Musik und Spielmöglichkeiten für Kinder.

Pro Asyl – Bleiberecht ist Recht auf Zukunft

Bei der Pro Asyl- Kampagne mitmachen und Mail an Innenminister/innen der Länder senden!

Wer lange hier lebt, muss bleiben dürfen!

Mehr als 100 000 Geflüchtete, die schon lange in Deutschland leben, müssen ständig befürchten, abgeschoben zu werden!

Jetzt bei der Pro-Asyl Aktion „Recht auf Zukunft“ mitmachen!  Die Innenminister/innen auffordern, die Betroffenen zu schützen und Abschiebungen zu unterlassen!

Mehr Infos –> Link

PICKNICK im alten Stadtbad am 17.07.22

PICKNICK im früheren Stadtbad – Gerberstraße 55 (Stadtmitte) von 14 bis 18 Uhr

Flüchtlingsrat/Cafe Sarah laden zu einem gemütlichen und frohen Beisammensein ein!

Getränke brauchen nicht mitgebracht zu werden, aber bitte bringt etwas zu essen mit (Kuchen, Salate, usw…).

Kommt zahlreich – wir freuen uns auf euch!  —> Flyer

Neuer Vorstand gesucht!

Flüchtlingsrat lädt zu zwei Infoveranstaltungen ein:

Dienstag, 05. Juli 19.00 Uhr Begegnungsstätte Bleichpfad 15a und am

Dienstag, 23. August 19.00 Uhr am selben Ort

Die jahrzehntelangen Unterstützungsaktivitäten des Flüchtlingsrates und die Hilfe für Geflüchtete müssen fortgesetzt werden! Sie ist dringlicher notwendig denn je! Schutz Suchende bedürfen in Krefeld weiterhin einer Lobby, die sich ihrer Probleme annimmt und die Politik auf allen Ebenen zur Einhaltung der Menschenrechte aufruft.

Der Rechenschaftsbericht des Vorstandes und die Diskussion auf der letzten Jahreshauptversammlung standen bekanntlich schon ganz im Zeichen geeigneter Strategien und Vorschläge für den anstehenden Wechsel im Vorstand des Flüchtlingsrates. Neu dabei: Entgegen bisheriger Tradition ist zukünftig durchaus auch eine geschäftsführende Vorstandstätigkeit in Minijobformat oder eine sozialversicherungspflichtige 10-Stunden-Stelle im neu zu bildenden Vorstand denkbar, möglich und finanzierbar! Zudem bleiben die bereits gewählten Beisitzer/innen, die Schatzmeisterin und Schriftführerin weiterhin im (Vorstands-)Amt und werden „die Neuen“ beraten und unterstützen.

Der Vorstand des Flüchtlingsrates bittet alle möglichen Interessenten für das Vorstandsamt über die beiden Infoabende zu informieren und gezielt für eine Vorstandstätigkeit im Flüchtlingsrat zu werben.

Cafe Sarah – Willkommenscafe für Geflüchtete ist wieder am Start!

In 2019 musste das Begegnungscafe Cafe Sarah pandemiebedingt schließen – nun ist wieder jeden Mittwoch von 17.00- 20.00 Uhr der Begegnungstreff im Bischof-Sträter-Haus, Corneliustraße für Geflüchtete aller Nationen in Trägerschaft des Flüchtlingsrates reaktiviert. Austausch, gemeinsames Essen und Trinken, Deutsch lernen, spielen, Informationen, Musik und gegenseitiges Kennenlernen stehen in diesen drei Stunden der Begegnung ganz im Vordergrund. Das Team des Cafe Sarah freut sich über personelle Verstärkung und Info- und Musikangebote zur Gestaltung des nun schon seit drei Wochen wieder an jedem Mittwoch stattfindenden Zusammenkommens.

Tag des Flüchtlings 2019 im Cafe Sarah

Landtagswahlen NRW 2022 – Fragenkatalog zur Migrations- und Asylpolitik

Keine Kompetenz oder/und kein Interesse bei den Krefelder LandtagskandidatInnen?

Angesichts des Angriffskrieges Russlands wird die bevorstehende Landtagswahl in unserem Bundesland fast zur Randnotiz. Dabei treffen die Landesparlamente in der Asyl- und Migrationspolitik existenzielle Entscheidungen und sind keineswegs reine Erfüllungsgehilfen der Bundespolitik. Der Flüchtlingsrat hat darum vor mehr als 14 Tagen den KandidatInnen der demokratischen Parteien einen umfangreichen Fragenkatalog –ausgearbeitet von unserem Dachverband Flüchtlingsrat NRW- mit der Bitte um Stellungnahme zukommen lassen. Die bisher eingegangenen Antworten sind – höflich formuliert – ernüchternd und lassen wenig Kompetenz, Interesselosigkeit und/oder sprachlose Arroganz bei den Krefelder KandidatInnen und ihren Wahlkampfbüros vermuten. So lässt die CDU lediglich verlauten, dass ihre beiden KandidatInnen die Forderungen und Fragen des Flüchtlingsrates in ihre Überlegungen mit einbeziehen würden, der Kandidat der Linken verkündet in einer Whatsapp-Nachricht genauso inhaltsleer in einem Satz, dass man alle Forderungen gänzlich und uneingeschränkt unterstützen werde. Schlimmer dann noch: Von SPD, FDP und Grünen gibt es bis heute – 10 Tage vor der Wahl – als Reaktion nicht einmal einen Eingangsvermerk!

Fazit: Die Auseinandersetzung über menschenrechtsorientierte Flüchtlings- und Migrationspolitik in unserem Bundesland ist offensichtlich bei den Krefelder LandtagskandidatInnen und ihren Wahlkampfteams allenfalls ein zu vernachlässigendes Randthema!

Den Fragenkatalog des Flüchtlingsrates NRW zur Landtagswahl finden Sie hier: >>Link

Die Pressemitteilung des Flüchtlingsrates zur Thematik finden Sie hier: >>Link

Beispielhaft und richtig toll!

Stadttheater offeriert ab sofort für alle in Krefeld lebende Geflüchtete
Freikarten

Zugang zu Kultur ist für Menschen, die ihre Heimat verloren haben, in
Kriegszeiten noch wichtiger geworden. Großartig ist deshalb die
Initiative des Gemeinschaftstheaters Krefeld/Mönchengladbach. Für alle
in Krefeld Schutz suchenden Geflüchtete ist der Zugang ab sofort für
alle Aufführungen in Verantwortung des Theaters bis zur Sommerpause
kostenfrei!
Wichtig!: (Frei-)Karten gibt es nur an der Theaterkasse mit einem Nachweis
und nicht online. Eine große Möglichkeit zu Begegnung und
Kennenlernen wurde damit ermöglicht. Bemerkenswert ist dabei auch, dass
dieses Angebot – wie in der Presseankündigung ausdrücklich
hervorgehoben – für alle Geflüchtete gilt!

Mehr Infos: WZ-Artikel vom 31.03.22

Krieg in der Ukraine – Krefeld hilft Geflüchteten

Nachdem die russische Föderation mit Präsident Putin völkerrechtswidrig einen für nicht mehr möglich gehaltenen Angriffskrieg mit unabsehbaren Folgen begonnen hat, zeigt Krefeld Solidarität mit den Menschen aus der Ukraine. Für die vielen Menschen, die ihre Heimat aufgeben müssen und in Nachbarländern und auch zunehmend in Deutschland Schutz suchen, beginnen auch in Krefeld die Hilfsmaßnahmen.

Hier wichtige Erst-Informationen für alle, die den Geflüchteten helfen wollen:

– Alle in Krefeld aus der Ukraine stammenden Schutz Suchenden haben – wie auch schon vor dem Krieg – zunächst ein Aufenthaltsrecht für die nächsten drei Monate.

– Alle Hilfsangebote wie private Wohnungsunterbringung, Sachspenden für nach Krefeld geflüchtete Menschen und/oder Sachspenden für Hilfstransporte usw. werden vom Büro der Flüchtlingskoordinatorin der Stadt Krefeld Doris Schlimnat koordiniert. Hilfsangebote bitte an sie richten mit der Mailadresse/Tel-Nr.:

fluechtlinge@krefeld.de oder Tel: 02151 864444

– Die Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände machen nochmals darauf aufmerksam, dass Geldspenden mit dem Stichwort: “Hilfe für Geflüchtete“ einfacher zu handhaben sind als Sachspenden. Nichtsdestotrotz beabsichtigen die Krefelder Tafel sowie unser Kooperationspartner Emmaus Hilfstransporte an die Grenzen der Ukraine zu organisieren. Bitte ggf. deshalb dort nachfragen. Download Liste >>

– Die Beratungsstellen für Geflüchtete (Caritas, BI St.Josef und der Flüchtlingsrat) sowie die Wohlfahrtsverbände stehen für aktuelle Infos zu Hilfsmöglichkeiten zur Verfügung.

– Bitte auch die Infos und Ankündigungen für Solidaritätsveranstaltungen in den lokalen Medien beachten.

Die Pressemitteilung des Flüchtlingsrates sowie eine detaillierte Übersicht über Hilfsorganisationen sind hier nachzulesen.