Wochen gegen Rassismus

Solidarität.Grenzenlos – Bundesweite Wochen gegen Rassismus Veranstaltungen in Krefeld

Viele Organisationen und Initiativen beteiligen sich auch in diesem Jahr in Krefeld mit Veranstaltungen, online- Vorträgen und Seminaren an den bundesweit stattfindenden Wochen gegen Rassismus mit dem Motto: Solidarität.Grenzenlos! Download

Das gesamte Veranstaltungsprogramm einschließlich der online-Veranstaltungen und Video Botschaft des Oberbürgermeisters Frank Meyer sind hier zu finden:  https://www.krefeld.de/de/migration-integration/internationale-wochen-gegen-rassismus/

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Einführung der Gesundheitskarte für Geflüchtete

Flüchtlingsrat begrüßt geplante Einführung der Gesundheitskarte für Geflüchtete in Krefeld

Am 23.März steht die Problematik endlich auf der Tagesordnung des Sozialausschusses: Auch in Krefeld soll endlich die Gesundheitskarte für Geflüchtete eingeführt werden. Damit realisiert die derzeitige rot-grüne politische Mehrheit endlich ein Vorhaben aus ihrem Koalitionsvertrag, eine Zustimmung der Linken gilt zudem als sicher.

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Bundesweiter Aktionstag: Menschenkette vor den Einkaufszentren an der Gutenbergstraße

Flüchtlingsratsmitglieder unterstützten Seebrücke – Aktion:

Stoppt das Sterben an den EU-Außengrenzen – Aufnahme von Geflüchteten aus Bosnien und den Mittelmeerstaaten jetzt!

Rund 150 Krefelder und Krefelderinnen – darunter viele Mitglieder des Flüchtlingsrates – haben am Samstag den 30.01. vor den Einkaufszentren an der Gutenbergstraße die Rettung und Aufnahme in Deutschland von Geflüchteten an der bosnischen Grenze und aus den Elendslagern auf den griechischen Inseln gefordert. Mit Bildern der Fotografin Alea Horst und Plakaten wurden auf die seit Monaten hoffnungslose Situation der Geflüchteten aufmerksam gemacht. Bekanntlich hat sich auch die Stadt Krefeld – wie 220 andere Städte in Deutschland – zur Aufnahme von Geflüchteten per Ratsbeschluss bereit erklärt. Die Bundesregierung in Gestalt des Innenministers Seehofer verweigert dazu aber die gesetzlich notwendige Zustimmung. Sie setzt weiterhin auf Abschreckung und eine Festung Europa! Die große Koalition schweigt zu den illegalen Zurückweisungen und Gewalttaten an den EU-Außengrenzen und den dort praktizierten fortwährenden eklatanten Verstößen gegen Menschenrechte!

Weitere detaillierte Infos zur Situation auf den griechischen Inseln und an der EU-Außengrenze: www.proasyl.de  www.seebruecke.org  www.balkanbruecke.org

Menschenkette an der Gutenbergstraße KR

Mit Bildern und Plakaten wird auf die katastrophale Situation der geflüchteten Menschen in den Lagern in Bosnien und auf Lesbos aufmerksam gemacht. Bei minus 15 Grad, mit löchrigen Zeltplanen und kaum Essen oder Wasser kämpfen die Menschen an der bosnisch-kroatischen Grenze ums Überleben. Das Lager auf Lesbos steht komplett unter Wasser, es ist kalt, es gibt kaum medizinische Versorgung, kein warmes Wasser und nachts werden schlafende Kinder von Ratten angegriffen. Anstatt den Menschen auf der Flucht zu helfen, hat sich die Europäische Union bewusst für eine Abschreckungs- und Abschottungspolitik entschieden, die Verelendung und Tod bewusst in Kauf nimmt. Das wollen wir nicht weiter zulassen! Treffpunkt für die Menschenkette ist der Mittelstreifen auf der Gutenbergstraße in Höhe Nr. 150 – 155 um 11 Uhr. Es wird darauf hingewiesen, dass durchgehend Mund-Nasenschutz getragen wird und der Mindestabstand eingehalten wird.

Flüchtlingsrat Krefeld in Bedrängnis

Der Flüchtlingsrat bittet um Ihre Unterstützung!
Spendenkonto: DE 12 3206 0362 0403 1310 16 – VoBa Krefeld


Landesintegrationsminister Stamp (FDP) bringt Flüchtlingsrat und andere Beratungsstellen in NRW finanziell in Bedrängnis.
Mit seiner kurzfristigen Änderung der sog. Förderrichtlinien für „soziale Beratung“ von Geflüchteten sorgt das Landesintegrationsministerium für Unverständnis und große Verärgerung nicht nur beim Flüchtlingsrat. Ohne echte Beteiligung wurden die seit Jahren gewährten Zuschüsse für Personalkosten vom Ministerium ab dem neuen Jahr „gedeckelt“ bzw. gekürzt. Das bringt insbesondere unabhängige Beratungsstellen wie den Flüchtlingsrat in Bedrängnis und macht eine Finanzplanung kurzfristig zur Makulatur. Da diese auch angesichts der nicht abzuschätzenden Pandemieauswirkungen sowieso schon derzeit schwierig genug ist, sind wir mehr denn je auf weitere Unterstützung und Spenden angewiesen.
Die Pressemitteilung des Flüchtlingsrates zur Finanzkürzung des Ministeriums finden Sie hier:

Pressemitteilung