Traumatisierte Flüchtlinge

Bilder von aus Trümmern zerbombter Häuser geretteten Menschen, aus Seenot auf dem Mittelmeer geborgenen Flüchtlingen und andere Bedrohungsszenarien erreichen uns täglich über die Medien.
Menschen, die hier bei uns als Geflüchtete ankommen, haben oft schreckliches erlebt. Häufig haben sie Todesangst gehabt, sind nur knapp mit dem Leben davon gekommen.
Spätestens mit den 90er Jahren wissen wir, dass diese Ereignisse Spuren in der menschlichen Psyche hinterlassen können, die zu einem Krankheitsbild der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zusammengefasst werden.
In Fachkreisen geht man von einer Erkrankungshäufigkeit von 40-60 % bei Kriegsverletzten und Folteropfern aus.

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Vorrangprüfung ist abgeschafft

Das ist neu und erfreulich: Die sog. Vorrangprüfung ist in Krefeld seit Anfang August 2016 abgeschafft! Das heißt: Flüchtlinge mit Wohnsitz in Krefeld können ab sofort nach anfänglichem Arbeitsverbot von drei Monaten nach der Einreise eine Arbeit aufnehmen! Die sog. Vorrangprüfung, die eine Arbeitsaufnahme in den ersten 15 Monaten in Deutschland untersagte, wenn ein Deutscher oder ein EU-Ausländer für diese Stelle in Frage kam, ist für die nächsten 3 Jahre abgeschafft. Kurios: In Städten mit hoher Arbeitslosigkeit –wie z. B. im benachbarten Duisburg- bleibt diese integrationsfeindliche Gesetzgebung allerdings weiterhin in Kraft. Die Arbeitgeber in Krefeld können jetzt einfacher Praktika und Arbeitsplätze für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen.

Info:

Das Ausländeramt verweist auf Terminvergabe per e-mail statt langer Wartezeiten!
Betreuer und Paten, die Flüchtlinge zum Ausländeramt begleiten, sollten bei Vorsprachen über das Portal der Stadt Krefeld rechtzeitig einen Termin vereinbaren. (Krefeld.de Dienstleistungen/Formulare von A-Z/ Ausländerwesen) Dies erspart allen Beteiligten meist lange Wartezeiten! Darauf weist der Leiter der Ausländerbehörde ausdrücklich hin!